„England in Thüringen“

7. 5. 2026 to 9. 5. 2026

Barockes Universum, Schlosskapelle, Schloss Reinhardsbrunn

INTERDISZIPLINÄRE WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG

Die interdisziplinäre Tagung "„England in Thüringen“: Kunst – Sport – Gärten – Architektur" beleuchtet die facettenreichen Impulse, die in der Geschichte aus England auf Thüringen wirkten. Sie bringt zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die ihre aktuellen Forschungen und Ergebnisse vorstellen.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Veranstalter: Friedenstein Stiftung Gotha, gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. – ASKI aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien


Anmeldefrist verlängert bis 27.04.

Anmeldung unter: angelika.eder@friedenstein-stiftung.de

Eintritt frei


Themen und Perspektiven

Die Tagung "England in Thüringen: Kunst – Sport – Gärten – Architektur" widmet sich den vielfältigen kulturellen Nahtstellen zwischen Großbritannien und Thüringen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Ihr historisches Fundament liegt in den dynastischen Allianzen des Thüringer Adels mit dem englischen Königshaus: 1736 heiratete Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg den englischen Prinzen Friedrich Ludwig von Wales. Ihr Sohn bestieg als Georg III. den britischen Thron. Adelheid von Sachsen-Meiningen wurde 1818 durch ihre Ehe mit dem späteren König Wilhelm IV. Königin von Großbritannien und Irland. Über Königin Victoria und ihren Ehemann Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha wirkten diese Verbindungen im 19. Jahrhundert prägend nach. Mit deren Sohn Alfred und dem Enkel Carl Eduard regierten später "Engländer” das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha.

Im Unterschied zu den dynastischen Beziehungen sind die kulturellen Impulse, die mit diesen ein-hergingen, nur wenig erforscht. Umso lohnender erscheint es, diese zum ersten Mal in dieser Form in Thüringen, und zudem mit Schloss Reinhardsbrunn an einem historisch höchst bedeutungsvollen Tagungsort, zu beleuchten.

Die wissenschaftlichen Beiträge decken ein breites thematisches Spektrum ab und zeigen, wie nachhaltig der Kulturtransfer die Region prägte und welche neuen Perspektiven sich dadurch auch für die Zukunft entwickeln lassen.